Unter Resilienz versteht man die Fähigkeit, Krisen durch Rückgriff auf eigene Ressourcen zu bewältigen und zum Anlass für persönliche Entwicklung zu nutzen.
Das klassische Säulenmodell, wonach sich Resilienz zusammensetzt aus drei Grundhaltungen (Optimismus – Akzeptanz – Lösungsorientiertheit) und vier Handlungsaspekten (Opferrolle verlassen – Verantwortung ergreifen – Kontakte entwickeln – Zukunft planen), möchte sensibilisieren für die eigenen Spielräume und Einflussmöglichkeiten und ermutigen, die eigenen Ressourcen (wieder) zu entdecken und zu fördern.
Was wäre dieses Säulenmodell aber ohne die fundamentalen Resilienzfaktoren
Verbundenheit – Lernbereitschaft – Freude – Dankbarkeit – Schönheit – Sinn?
Viktor Frankl, Vordenker der Resilienzforschung und Begründer der sinnzentrierten Psychotherapie, sieht im Zentrum seelischer Konflikte vor allem Sinndefizite.
Er möchte mit seinem logotherapeutischen Ansatz heilsame und sinnstiftende Wege aufzeigen. Denn jeder Mensch braucht ein WOZU, einen Sinn, der ihm Orientierung und Perspektiven gibt.
Die „Trotzmacht des Geistes“ ermöglicht einen neuen Umgang mit Schmerz und Leiderfahrungen.